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Atec - Messevorschau
 

IFH Nürnberg, die Plattform der SHK-Branche für die Bundes-länder Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen

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ATEC-Stand in Halle 4A

Die IFH/Intherm ist 2018 für Fachplaner, Architekten und Entscheider aus der Woh­nungswirtschaft mit rund 45.000 Besuchern ein wichtiger Treffpunkt der SHK-Branche gewesen, um sich über Innovationen, neueste Entwicklungen und Trends zu informieren.

ATEC thematisierte die Mehrfachbelegung auf dem Messestand durch montagevereinfachende Abgas-Systemlösungen für gas- und ölbefeuerte Feuerstätten. Systemlösungen, die im Einzelfall die Auftragsabwicklung für einfach und mehrfach belegte Abgasanlagen in der Altbausanierung oder im Neubau vereinfachen und planungssicher gestalten können.

Feuerstättentausch im Mehrfamilienhaus

Ein großes Thema in der Heizungstechnik ist seit Jahren der Feuerstättentausch im Mehrfamili­en-Geschosswohnungsbau. Früher wurden die Gasfeuerstätten an Luft-Abgassystemschornsteine mit Unterdruckbetrieb angeschlossen. DIN V18160.1 schreibt für den Anschluss mehrerer Gasfeuerstätten einen Mindestabstand von 0,6 m vor. Für Anschlüsse, die auf gleicher Ebene um 90° versetzt angeordnet sind, kann der Mindestabstand auf 0,3 m reduziert werden. Diese Vorgaben gelten jedoch nur für Abgasanlagen im Unterdruckbetrieb. Da sich bei der Umsetzung der Energieeinsparverordnungen auch die Art der Heizgeräte und die Betriebsweise geändert haben, kann der heute übliche Überdruckbetrieb zu Anwendungs­schwierigkeiten führen.

Einerseits ist eine Sanierung der bestehenden Abgasanlagen mit feuchteunempfindlichen Innenschalen für Unterdruckbetrieb aufwändig und schwer umsetzbar, andererseits setzen die bisherigen Anforderungen der Feuerungsanschluss-Abstände von ≥ 2,5 m bei Überdruckbetrieb und gemeinsamer Abgasanlage, Grenzen in der Umsetzbarkeit. Eine Reduzierung der Feuerstätten­anschluss-Abstände ist mehr denn je gefragt.

Die Arbeitskreise und Gremien im Normenausschuss arbeiten derzeit unter der Regie des DVGW daran, praktische Prüfkriterien, Anforderungen, Installationsarten und Lösungen im Arbeitsblatt G 635, Gasgeräte für den Anschluss an ein Luft-Abgas-System für Überdruckbetrieb, festzulegen.

Besondere Beachtung finden hierbei „der Feuerstätten-Austausch oder der Anschluss einer Gasfeuerstätte mit anderer Leistung oder eines anderen Herstellers in einem weiteren Geschoss“ bzw. die vorsorgliche Handhabung und Planung bei einem späteren Austausch- und Reparaturfall der Feuerstätten.

Varianten der Mehrfachbelegung

ATEC liefert für diese neuen Verwendungszwecke bereits seit 2007 „Bauaufsichtlich zugelassene Luft-Abgassysteme“ für gemeinsame, mehrfach belegte Überdruckabgasanlagen:

  • PolyBit MFB, mit werkseitig vorgefertigtem LA90-Schutzschacht, für Neubauten
  • IronPoly MFB, wenn Gasgeräte an eine Außenwandabgasanlage angeschlossen werden
  • Mehrfachbelegungs-Sets für die Bestandssanierung mit Brennwertgeräten (z. B. Ersatz schornsteingebundener Heizwertthermen).
Technisches Bild

Bild links: Mehrfachbelegung Überdruck mit PolyBit-Schacht L90A
Bild rechts: Wenn der Schacht fehlt, IronPoly MFB an der Aussenwand

Die Gasgeräte müssen lediglich mit C4 oder C10 auf dem Typenschild gekennzeichnet sein und mit werkseitiger Rückströmsicherung ausgestattet sein. Werkseitige Vorfertigung, Konfektionierung und Verwendung spezieller Bauteile gewährleisten verlässliche und rationelle Montageabläufe. Die Ausdehnung zwischen den Festpunkten der Feuerungsanschlüsse wird zuverlässig und ohne Beanspruchung der Dichtelemente in den Steckverbindungen durch das flexible ATEC-Rohr oder spezielle Kompensatoren abgeleitet.

Weitere Beratungsschwerpunkte waren Systemlösungen für größere Höhen über Dach mit dem „windlastgeprüften Kragarm“ und Lärmschutzlösungen mit Abgas-Schalldämpfer für Brennwertfeu-erstätten und Blockheizkraftwerke, zum Einbau in Kunststoffabgasanlagen.

Weitere Informationen auf Anfrage oder im Download unter www.atec-abgas.de

SHK Essen, die 1. Fachmesse in 2018
für Heizung, Sanitär und Klima

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Der ATEC-Stand in Halle 3

44.000 Besucher – vermeldet die Messeleitung der SHK, die als nationale Praktikermesse der SHK-Branche für die Einzugsgebiete Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz gelten.

In Halle 3, wo traditionell die Geräteindustrie und Hersteller von Zubehör und Ausrüstungen für die Heizungstechnik ihre Neuigkeiten vorstellen, zeigte ATEC praktische Systemlösungen für gas- oder ölbefeuerten Feuerstätten mit besonders niedrigen Abgastemperaturen.

Systemlösungen, die im Einzelfall die Auftragsabwicklung für einfach und mehrfach belegte Abgasanlagen in der Altbausanierung oder im Neubau vereinfachen und planungssicher gestalten können.

Bei Verlängerungen über Dach: Der stabile Kragarm

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Kragarm für größere Höhen oder größere Durchmesser auf Anfrage

Die Abstände von Abgasanlagenmündungen über Dach und von zu öffnenden Fenstern oder Nachbar­schaftsbebauungen werden durch die Bauordnungen und Feuerungsverordnungen der Länder, den Normen EN 13384, DIN EN 18160, der VDI 3781, der 1. BIschV und der TA-Luft geregelt.

Unter gegebenen Umständen wie Bauausführung, Nachbarschaftsbebauung und umgebende Bäu-me oder Bewuchs, ergeben sich Höhen über der letzten Befestigungsmöglichkeit der Abgasanlage, die mit den üblichen Standard-Bauteilen nicht mehr realisierbar sind.

ATEC hat für höhere Mündungen der IronPoly-Abgassysteme DN 60/100 bis 160/230 einen nach EN 14471 windlastgeprüften Kragarm als Standardlösung entwickelt. Bauseits muss nur noch die Lasteinleitung in die Gebäudekonstruktion überprüft werden. Statische Berechnungen entfallen.


Weitere Einzelheiten unter
www.atec-abgas.de/downloads

Direktlink: MH Tragende Systembauteile

Abgas-Schalldämpfer für Brennwertfeuerstätten und Blockheizkraftwerke, integrierbar in Kunststoffabgasanlagen

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Bild oben: Absorptionsschalldämpfer für PolyTop-Abgasleitung

Bild unten: Schalldämpfer für Luft-Abgassysteme PolyTwin/PolyTop

Der allgemeine Lärmschutz und deren Grenzwerte werden durch das Bundes-Immissions­schutzgesetz geregelt.

In der Haustechnik können jedoch bereits vor Erreichen der Grenzwerte für Bewohner unliebsame Belästigungen durch Heizungsanlagen entstehen, die vielseitige Ursachen haben können.

Häufige Geräusch­Probleme entstehen durch Gebläse-Brenner und Flammengeräusche, aber auch durch Motoren von Blockheizkraftwerken, die sich über die Abgasstrecke bis zur Abgasanlagen-Mündung übertragen. Das Fachhandwerk kann bei ATEC verschiedene Schalldämpferlösungen erhalten, die das Absoptions-, Resonanz- oder Reflexionsprinzip anwenden.

Gemeinsam ist allen Schalldämpfern, dass sie für ATEC-Kunststoffabgasanlagen entwickelt und mit den einwandigen oder Luft-Abgassystemen kompatibel sind.

Welcher Schalldämpfer die optimale Lösung ist, kann nicht immer am Telefon entschieden werden. In schwierigen Fällen empfiehlt sich eine Baustellenbesichtigung mit Schallmessung, deren Ergebnisse eine belastbare Beurteilung der Geräuschentwicklung und deren Lösung gewährleistet.

Auftraggeber können für diese Fälle von ATEC, gegen eine Kostenpauschale, eine Fachberatung mit Schallmessung anfordern.

Weitere Informationen auf Anfrage
oder im Download unter
www.atec-abgas.de/downloads

ATEC auf der Weltleitmesse ISH 2017

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Der ATEC-Stand in Halle 9

Fast 2.500 Aussteller aus Deutschland und 60 weiteren Ländern mit über 200.000 Besuchern – vermeldet die Messeleitung für die diesjährige ISH.

In Halle 9, wo traditionell die Hersteller für die Abgastechnik ihre Kunststoff- und Edelstahl-Abgassysteme präsentieren, zeigte ATEC innovative Abgaslösungen für multifunktionale Anwendungen, vom gas- oder ölbefeuerten Brennwertgerät bis zum BHKW, auf. Nach dem Motto Evolution statt Revolution, wurden Montagevereinfachung und Betriebssicherheit, für einfach und mehrfach belegte Abgasanlagen in der Altbausanierung aufgezeigt.

SV-Schachteinführung seit vier Jahren ein Erfolg

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Die verbleibende Innenschale schützt den Kessel vor schadstoffbelasteter Verbrennungsluft und vermeidet Wärmetauscherkorrosionen

Bei unseren Neu- und Weiterentwicklungen sind Fachhandwerkererfahrungen ein wichtiger Faktor. So ist es erfreulich, dass ATEC vier Jahre nach Vorstellung der SV-Schachteinführung auf der ISH 2013, bei der diesjährigen Messe viele positive Rückmeldungen erhalten hat.

Neben der Montagevereinfachung, Risikominimierung und Kosteneinsparung bei der Herstellung des Schachtanschlusses, erübrigt sich meist die Demontage einer Innenschale aus Edelstahl oder Keramik, berichten uns einbauende Heizungsinstallateure.

Als weiterer Vorteil wird der Verbleib der Innenschale bei bereits sanierten Schornsteinanlagen genannt, weil bei raumluftunabhängigem Betrieb weiterhin saubere und unbelastete Verbrennungsluft dem Heizgerät zugeführt wird und so ein störungsfreier Betrieb unterstützt wird.

ATEC-Lösungen für mehrfach belegte Überdruck-Abgasanlagen

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Ausführungsbeispiel einer gemeinsamen, mehrfach belegten Abgasanlage im Überdruckbetrieb mit L90 Schacht (PolyCase MFB)

Seit 26. September 2015 dürfen in der EU keine Wärmeerzeuger auf Basis der Heizwerttechnik in Verkehr gebracht werden. Eine Kombination aus Heizwertgerät und Brennwertgerät an einer gemeinsamen Abgasführung ist nicht zulässig! Laut Ökodesign-Richtlinie können derzeit nur noch mit wenigen Ausnahmen, in Mehrfamilienhäusern weiterhin mehrere Heizwertthermen an eine gemeinsame Abgasanlage angeschlossen werden (Schornsteingeräte bis 10 kW und Kombi-Schornsteingeräte bis 30 kW).

Trotzdem entschließen sich Wohnungsgesellschaften oder die Wohnungsinhaber mehrerer Eigentumswohnungen immer häufiger zur Umstellung auf die effizientere Gas-Brennwerttechnik.
ATEC hat für alle Anwendungen Abgassysteme, die wirtschaftliche Vorteile aufzeigen durch eine anwender- und verbraucherfreundliche universelle Anschlussmöglichkeit von Gas-Brennwertgeräten unterschiedlicher Leistungen und Gerätefabrikate.

ATEC liefert folgende Anwendungslösungen für mehrfach belegte Überdruckabgasanlagen:

  • PolyCase MFB, mit werkseitig vorgefertigtem L90-Schutzschacht, für Neubauten
  • IronPoly MFB, wenn Gasgeräte an eine Außenwandabgasanlage angeschlossen werden können
  • Mehrfachbelegungs-Sets für die Bestandssanierung mit Brennwertgeräten (z. B. Ersatz schornsteingebundener Heizwertthermen)

Alle Anwendungslösungen haben eines gemeinsam. Sie eignen sich für den Anschluss von Gasgeräten mit der Kennzeichnung C6 und werkseitiger Rückströmsicherung und zeichnen sich durch eine vereinfachte Montage und vorgegebener Arbeitsabläufe aus.

Werkseitige Vorfertigung, Konfektionierung und Verwendung spezieller Bauteile gewährleisten verlässliche und rationelle Montageabläufe. Die Ausdehnung zwischen den Festpunkten der Feuerungsanschlüsse wird zuverlässig und ohne Beanspruchung der Dichtelemente in den Steckverbindungen, durch das flexible ATEC-Rohr oder spezielle Kompensatoren abgeleitet.

Flachdach-Abgasdurchgang in DN 80
für gedämmte Dächer

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Flachdurchführung einer raumluftunabhängig betriebenen Abgasleitung in DN 80

Großmärkte und ähnliche Gebäude, sind ebenfalls mit Dachdämmungen nach der EnEV 2014 auszuführen. Dies hat Auswirkungen auf die Durchdringungen für Abgasanlagen sowie deren Winddichtheit.

Neu im Lieferprogramm ist jetzt ein Flachdach-Abgasdurchgang aus witterungsbeständigem Kunststoff, der mit den konzentrischen Luft-Abgassystemen PolyTwin, PolyClassic oder PolyCase-Schächten kombinierbar ist. Je nach Bedarf kann für den fachgerechten Abgasdurchgang die Lieferform mit/ohne Unterteil und mit PVC- oder Bitumenflansch gewählt werden.

Weitere Produkt-Neuigkeiten, wie z. B. die Festbrennstoffzugerhöhung, können der Preisliste 2016/2017 im Download unter www.atecabgas.de entnommen werden.

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